Basketball-Regeln

Fouls und Kontakt - Regelauszug



Definition und Sanktion

In einem Basketballspiel kann persönlicher Kontakt nicht ganz vermieden werden, wenn sich 10 Spieler mit großer geschwindigkeit in einem begrenzten Raum bewegen.

Ein persönliches Foul ist die Bezeichnung für ein Spielerfoul beim Kontakt mit einem Gegenspieler ohne Rücksicht darauf, ob der Ball belebt oder tot ist. Ein Spieler darf nicht Halten, Blockieren, Stoßen, Rempeln, Bein stellen, die Fortbewegung des Gegenspielers durch Ausstrecken von Hand, Arm, Ellbogen, Schulter, Hüfte Bein, Knie oder Fuß, noch durch Beugen seines Körpers in eine andere als normale Haltung (Außerhalb des Zylinders) behindern, noch irgendeine rohe Spielweise anwenden.

Regelwidriges Sperren ist der Versuch eines Spielers, einen Gegenspieler, der nicht den Ball kontrolliert, regelwidrig aufzuhalten oder daran zu hindern, eine von ihm gewünschte Position auf dem Spielfeld zu erreichen

Sanktionierung von Fouls

  • ist der Wurf aus dem Feld erfolgreich, zählt der Korb und es wird ein Freiwurf zuerkannt.
  • ist der Wurf aus dem 2-Punkte-Feld-Bereich erfolglos, werden zwei Freiwürfe zuerkannt.
  • ist der Wurf aus dem 3-Punkte-Feld-Bereich erfolglos, werden drei Freiwürfe zuerkannt.


zurück zum Anfang

legale Position (Zylinderprinzip)

Das Zylinderprinzip wird als Raum in Form eines gedachten zylinderartigen Gebildes definiert, der von einem Spieler auf dem Spielfeld eingenommen wird, und schließt den Raum über dem Spieler mit ein. Er ist folgendermaßen begrenzt:

  • (Darstellung der Beschreibung in den Bildern)
  • nach vorn durch die Handflächen,
  • nach hinten durch die Rückseite des Gesäßes,
  • nach den Seiten durch die Außenseiten seiner Arme und Beine.

Die Hände und Arme dürfen nach vorne nicht weiter als die Füße vorgestreckt werden, wobei die Arme an den Ellenbogen so abgewinkelt werden müssen, dass die Unterarme und Hände senkrecht gehalten werden. Der Abstand zwischen seinen Füßen richtet sich nach der Körpergröße.

Der Verteidiger darf keinesfalls dafür bestraft werden, dass er den Boden senkrecht nach oben verlässt (innerhalb des Zylinders) oder seine Hände und Arme innerhalb seines Zylinders nach oben hält.

Der Angreifer darf weder am Boden noch in der Luft Kontakt mit dem sich in legaler Position befindlichen Verteidiger verursachen durch

  • Benutzen seiner Arme, um sich zusätzlich Platz zu verschaffen (wegräumen),
  • Ausstrecken seiner Beine oder Arme, während oder unmittelbar nach einem Korbwurf-Versuch.

zurück zum Anfang

legale Verteidigung

Bei der Einnahme der legalen Verteidigungsposition muss ein Verteidiger

  • seinem Gegenspieler mit dem Gesicht gegenüberstehen und
  • mit beiden Füßen auf dem Boden stehen.

Die legale Verteidigungs-Position erstreckt sich auch auf dem Raum senkrecht über ihm (Zylinder). Der Spieler darf seine Arme und Hände über seinen Kopf erheben oder senkrecht nach oben springen, muss sie jedoch in einer senkrechten Position innerhalb des gedachten Zylinders halten.


zurück zum Anfang

Bewachen eines Spielers, der den Ball kontrolliert

Der Spieler mit dem Ball muss damit rechnen, dass gegen ihn verteidigt wird. Er muss deshalb jederzeit im Stande sein, sofort anzuhalten oder seine Richtung zu ändern, sobald ein Gegner eine legale Verteidigungsposition vor ihm einnimmt. Dies gilt auch, wenn es im Bruchteil einer Sekunde geschieht.

Der bewachende Spieler (Verteidiger) muss eine legale Verteidigungsposition eingenommen haben, ohne zuvor Körperkontakt zu verursachen.

Hat der Verteidiger einmal eine legale Verteidigungsposition eingenommen, darf er sich bewegen, um seinen Gegenspieler zu verteidigen, aber er darf den Dribbler nicht durch Ausstrecken seiner Arme, Schultern und Hüften bzw. Beine am Vorbeigehen hindern.


zurück zum Anfang

Spieler, die sich in der Luft befinden

Ein Spieler, der von einer Stelle auf dem Spielfeld in die Luft gesprungen ist, hat das Recht, auf demselben Platz wieder zu landen.

Dieser Spieler kann auch an einer anderen Stelle auf dem Spielfeld landen, vorausgesetzt der Landeplatz und der direkte Weg zwischen Absprung und Landeplatz sind zum Zeitpunkt des Absprungs noch nicht von einem oder mehreren Gegenspielern besetzt.

Verursacht ein springender Spieler bei der Landung Kontakt mit einem Gegenspieler, der sich in einer legalen Verteidigungsposition in der Nähe des Landeplatzes befindet, ist der Springer für den Kontakt verantwortlich.

Ein Spieler darf sich nicht in die Bahn eines Gegenspielers bewegen, wenn der Gegenspieler in die Luft gesprungen ist.

Bewegt sich ein Spieler unter einen Spieler, der sich in der Luft befindet, und kommt es zum Kontakt, ist dies ein unsportliches, unter Umständen ein disqualifizierendes Foul!


zurück zum Anfang